Tfp Shootings - Verstehen, Angehen & Bewerben 

 

 

Kurz vorweg:

Ich fotografiere ausschließlich inszenierte Portraits auf Tfp Basis. Natürliche Portraits sowie Hochzeitsbegleitungen lehne ich auf Tfp Basis ab. Meine eigenen Projekte setze ich ausschließlich mit Modellen um, mit denen ich bereits gearbeitet habe. Bitte sieh also davon ab, mir "einfach mal so" deine Sedcard zukommen zu lassen. Auch Nachrichten wie "Vielleicht passe ich ja mal" oder "Meld dich, wenn du jemanden brauchst" werden bei mir zu keinem Zeitpunkt zu einem Tfp Shooting führen. Sei bitte nicht traurig, wenn wir auf Tfp Basis nicht zueinander finden sollten. Manchmal passt es stilistisch oder inhaltlich letzten Endes doch nicht. Kann ich mich mit einem Projekt nicht identifizieren, werde ich dir das ganz ehrlich sagen!

 

Wichtig: bei Tfp Projekten erhälst du maximal zwei bearbeitete Bilder von mir. Das bedeutet, dass es auch möglich ist, dass du nur ein Bild bekommst. Das Recht dies nach dem Shooting zu entscheiden nehme ich mir raus. Sei dir dessen bitte vor deiner Bewerbung bewusst!

 

Jetzt heisst es: Tfp - Time for Prints! 

 

Aber nicht so schnell: Tfp? Vermutlich jeder, der in einem kreativen Beruf arbeitet, hat schon mal von Tfp gehört. Tfp ist die Abkürzung für Time for Prints/Photos. Die Beteiligten werden nicht mit Geld vergütet, sondern erhalten die entstandenen Bilder für Print und Web. Tfp ist eine wundervolle Möglichkeit, bei welcher sich zwei - oder mehrere - kreative Köpfe zusammentun und etwas ganz Besonderes erschaffen können! Bei Tfp Bewerbungen gibt es aber ein paar Dinge zu beachten und die möchte ich dir hier kurz erläutern.

 

Wenn du mit mir auf Tfp Basis arbeiten möchtest, musst du als erstes eines haben: 

  • Eine Idee! 

Eine Vorstellung von dem, was du gemeinsam mit mir umsetzen möchtest. Projekte, die ich schon umgesetzt habe, werde ich auf Tfp-Basis nicht noch einmal umsetzen - schließlich habe ich sie bereits im Portfolio. Das Shooting soll für uns beide einen Mehrwert haben und uns beiden eine neue Erfahrung bringen. 

Tip: Sei kreativ! "Irgendwas fantasymäßiges" ist keine Idee. 

  • Sei so konkret wie möglich!

Ich erwarte von dir keine perfekte Präsentation eines Konzepts. Auch muss deine Idee noch nicht bis ins allerletzte Bild ausgereift sein - aber sei konkret. Dazu gehört neben einer möglichst bildhaften Erklärung deines Projektes mindestens ein Mood- und ein Styleboard. Dadurch kann ich mir viel besser vor Augen führen, welche Atmosphäre du dir vorstellst und um welche Kleidung und welches Styling es sich handeln wird. 

Tip: Nimm dir Zeit, um die optimalen Beispielbilder und Inspirationen zu sammeln! Ein lieblos und schnell zusammengewürfeltes Board erkenne ich sofort. Lass deine Idee reifen!

  • Bring deine Einzigartigkeit ein!

Überlege dir, was dein Shooting besonders machen wird. Du machst selbst besondere Kostüme, nähst tolle Kleider, kannst dich besonders schminken (Facepainting, SFX, Fantasy etc), stellst extravaganten (Kopf)Schmuck her oder hast eine unvergleichliche Location zur Verfügung? Solche Besonderheiten machen dein Projekt zu etwas Einzigartigem! 

 

Denke daran: Du möchtest deine Idee visualisieren. Meine Requisiten sind meinen Kundinnen und meinen eigenen Ideen vorbehalten. Für die Kleidung und die entsprechenden Requisiten, welche du für dein Projekt brauchst, musst du also selbst sorgen. Billigkostüme oder einfache Kleider fotografiere ich auf Tfp Basis nicht. 

  • Schicke mir Beispielarbeiten von dir mit!

Durch deine bisherigen Arbeiten kann ich mir ein Bild davon machen, wo deine Stärken liegen und wie wir diese gemeinsam in deinem Projekt perfekt hervorheben können. Außerdem möchte ich gern ein bisschen über dich erfahren; wer bist du, was machst du, wofür brennst du? Bitte schick mir keinen Link zu deiner Modelseite, sondern Beispielbilder direkt in deiner Mail als Anhang. So kannst du selbst bestimmen, mit welchen Bildern du mich für deine Idee begeistern möchtest!  

 

Ich freue mich auf dein Projekt via Mail!